|   Fahrzeugtechnik, Startseite  |   1 Kommentar

So machen Sie die Winterzeit zur Campingzeit: 6 Tipps fürs Wintercamping

Caravan- und Reisemobilfans aufgepasst: Trotz Kälte, Schnee und kurzer Tage wird die Winterzeit ein Campingtraum. Bei den teilweise extremen Witterungsbedingungen sollten Sie stets gut vorbereitet sein, damit es Sie auf Ihrer Reise nicht eiskalt erwischt. Wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen, können Sie das Wort Campingsaison aus Ihrem Kopf streichen. Dann heißt es: Camping das ganze Jahr!


Tipp 1: Bevor es losgeht, Checkliste führen

Tipp_1_SchneekettenpflichtÖlwechsel, Frostschutz, Batteriecheck und dergleichen sollten alljährlich gemacht werden. Doch eine Reise im Winter braucht etwas mehr Vorbereitung: Für Caravans sind Winterreifen unverzichtbar, Schneeketten für das Zugfahrzeug sollten ebenso griffbereit im Kofferraum liegen. Auch ein Wohnmobil  benötigt Winterreifen, sowie Schneeketten an der Antriebsachse, wenn es sicher durch Schnee oder Matsch pflügen soll.

 

 

Tipp 2: Glasflächen vor Kälte isolieren

Tipp_2

Die Kälte kann sich durch Fenster, Türen und Dachluken einschleichen. Entscheiden Sie sich wenn möglich für Isolierscheiben, damit die Wärme im Inneren nicht entweicht – wie es z.B. bei einfach verglasten Scheiben der Fall sein kann. Da der Wärmeverlust über die  Fenster am Fahrerhaus und an den Türen am größten ist, investieren Sie ansonsten in passgenaue Thermomatten, bevorzugt außen.

 

Tipp 3: Von innen wärmen

Tipp_3

Sind Fenster, Türen und Dachluken isoliert, müssen Sie nun dafür sorgen, dass es von innen behaglich warm ist. Bringen Sie ein Vorzelt an die Türe an, damit kalte Luftzüge draußen bleiben. Hier empfiehlt sich, die Heizung im Caravan oder Reisemobil vom Fachmann installieren und warten zu lassen. Neben der Leistungsfähigkeit des Heizsystems muss gewährleistet sein, dass sich die Wärme im Fahrzeug gleichmäßig verteilt und nicht in vereinzelten Ecken staut. Zudem sollte die Heizung in der Nähe der Wasserleitungen platziert sein, damit diese nicht einfrieren.

 

Tipp 4: Genügend Gas für Reisemobil oder CaravanTipp_4

Schneller leer als man meint: der Gasverbrauch im Winter ist deutlich höher als im restlichen Jahr. Eine Faustregel besagt, dass Sie circa drei Kilogramm Propangas pro Tag einplanen sollten. Achten Sie beim Gas darauf, dass das Propan mit einem Butan-Anteil von fünf Prozent abgefüllt wird. Dann können Sie es sogar bei arktischen Temperaturen noch bedenkenlos nutzen.

 

Tipp 5: Schnee abräumen

Schaufeln Sie den Schnee unter Caravan und Reisemobil weg, um die Be- und Entlüftung der Gasgeräte Tipp_5sicherzustellen Hat es frisch geschneit, sollten Sie den Abgaskamin ihres Fahrzeugs räumen. Sonst staut sich die Abluft im Inneren. Halten Sie unbedingt auch die Lüftungsöffnungen an den Seitenwänden und im Dach frei. Diese sollten Sie auf keinen Fall zukleben, da sonst Erstickungsgefahr droht. Ein Sondertipp ist, sich vor der Abreise eine Kaminverlängerung zu besorgen, damit auch bei anhaltendem Schneefall die Abluft stets ungehindert ins Freie gelangt.

 

 

Tipp 6: Guter Stand

Eine Baumkrone kann viel Schnee tragen, und dieser kann urplötzlich runterfallen. Parken Sie deshalb niemals unter Bäumen mit viel Schnee. Auch herunterfallende Äste und Eisbrocken können das Reisemobil oder den Caravan schwer beschädigen. Die Handbremse hat im Winter Pause, da die Seile einfrieren könnten. Daher sollten Sie auf gerader Ebene parken. Für einen sicheren Stand vom Caravan sorgt u.a. der Abstützfuß Big Foot von AL-KO. Dieser verhindert das Einsinken oder Wegrutschen der Stützen dank der großen Standfläche von 200 x 180 mm. Bei Reisemobilen ist die Verwendung von Hydraulik Stützen empfehlenswert.

Tipp_6

Noch ein Tipp für das Campen mit dem Caravan: Es empfiehlt sich, ob im Winter oder Sommer, während des Parkens einen Wetterschutz an die Anhängerkomponenten anzubringen. Passende Varianten u.a. für Kugelkupplung finden Sie hier: http://www.al-ko.com/de/fahrzeugtechnik/wetterschutz#description

 

Unter http://www.al-ko.com/de finden Sie alles zum Thema Zubehör für Freizeitfahrzeuge.

 

1 Kommentar

  1. Karsten

    Einfach eine grandiose Leistung…eine Wohnung auf 4 Rädern. Interessant wäre jetzt ob es denn von BFFT Fahrzeugtechnik entwickelt wurde. Und wie man so ein cooles Auto überhaupt entwickelt, die Wonung auf Rädern. Natürlich ist es nicht so praktisch, denn im täglichen Gebrauch zum Supermarkt ist er eher ungeeignet, da er viel zu groß und unwendig ist.
    Ich hoffe trotzdem irgendwann mal so ein Auto fahren zu dürfen und damit in den Urlaub zu reisen! 🙂
    Lg Karsten

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.