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Sicher und komfortabel reisen

Mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs zu sein und das Gefühl von Freiheit zu genießen – das lieben wir alle. Doch auch für hartgesottene Reisemobilisten und Caravaner können die Fahrten ans Urlaubsziel ganz schön anstrengend werden. Lange Strecken, endlose Staus zu den Ferienzeiten, ein „buckelndes“ Fahrzeug oder die Sorge vor Langfingern machen so manche Reise zur Geduldsprobe.

Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln lassen sich Stress und Risiken deutlich reduzieren.  Wir haben einige Empfehlungen zusammengetragen:

Fahrten ruhig angehen lassen

Reisemobilisten und Caravaner sind dafür bekannt, häufig lange Strecken zurückzulegen. 600 Kilometer oder mehr an einem Tag sind keine Seltenheit. Doch ganz gleich, wie sehr man sich an solche Mammutfahrten gewöhnt hat – gehen immer an die Substanz und die Konzentration lässt in der Regel nach zwei bis drei Stunden am Steuer nach.

Deshalb gilt es, einige Grundregeln zu beachten, um Unfälle, unangenehme Verspannungen oder Stress zu vermeiden:

  1. Spätestens nach zwei bis zweieinhalb Stunden eine Rast einlegen und bei Bedarf einen kleinen „Power-Nap“ (Kurzschlaf von 20 bis 30 Minuten) halten. Das gibt neue Energie für die nächste Etappe!
  2. Sich in den Fahrpausen bewegen: Ein bisschen strecken und dehnen, ein paar Schritte gehen – schon kleine Bewegungsabläufe helfen, Fehlhaltungen und Verspannungen zu lösen und Rücken- oder Nackenschmerzen vorzubeugen.
  3. Genug trinken. Damit der Körper auf langen Touren nicht dehydriert und sich das Gehirn in den „Stand-By-Modus“ verabschiedet, ist es wichtig, während der Fahrt bzw. in den Pausen ausreichend zu trinken. Am besten Mineralwasser, Tees oder Fruchtsäfte – und bei Bedarf einen Kaffee als Muntermacher.
  4. Leichte Snacks bevorzugen: Während man eigentlich gar nicht genug Flüssigkeit zu sich nehmen kann, sollte man deftige, schwere Speisen auf längeren Touren möglichst vermeiden. Die Verdauung von Schweinebraten, Grillhähnchen oder der XXL-Pizza kostet den Körper nämlich ganz schön Energie. Besser auf Obst, Salate oder leichte Gerichte wie Hühnchenbrust mit Reis umsteigen.
  5. Sich beim Fahren abwechseln: Falls mehrere Mitreisende einen für das Fahrzeug gültigen Führerschein besitzen, sollten sie sich ebenfalls etappenweise ans Steuer setzen. Das schont die Nerven des „Hauptfahrers“ und gibt ihm (oder ihr) die Möglichkeit, zwischendurch ein wenig zu entspannen.

Wohnmobil: Mehr Komfort durch Federungssysteme

Gerade auf längeren Touren oder etwas unebeneren oder gar unbefestigten Straßen und Wegen sind Fahrten in vielen Wohnmobilen eine unangenehme Angelegenheit: Laute Geräusche, ungedämpfte Stöße und eine suboptimale Kurvenlage strengen Fahrer und Mitreisende unnötig an.

Abhilfe können spezielle Federsysteme schaffen, die sich bei Fahrzeugen mit AL-KO Chassis sowie einigen Kastenwagen-Modellen bequem nachrüsten lassen: Von einer mechanischen Vorderachs-Komfortfederung wie der ACS bis hin zur Premium-Vollluftfederung wie der X4 – für jeden Anspruch und jedes Budget gibt es bei AL-KO das passende Modell.

Und damit das Fahrzeug auch vor Ort sicher und gerade steht, empfiehlt sich ein Stützensystem wie das neue hydraulische HY4.

Wohnwagen: Sicher und schlingerfrei unterwegs

Es ist wie beim Hausbau: ein gutes Fundament – sprich Wohnwagen-Chassis – ist extrem wichtig. Ein Grund, weshalb die große Mehrheit aller Caravans auf AL-KO Leichtbau-Systemchassis rollt. Das sorgt mit seiner Delta-Schräglenker-Achse mit patentierter Sechskant-Gummifederung für hohe Eigendämpfung. Und mit der großen Auswahl an einfach nachrüstbarem Plug & Play-Chassiszubehör für noch mehr Sicherheit und Komfort.

Bei Caravanbesitzern sorgt das „Sicherheitstrio“ aus Antischlingerkupplung, automatisch nachstellender Bremse und Antischleudersystem für entspannte Fahrten.

Das i-Tüpfelchen bildet dabei die neue App 2LINK, mit der die Funktionen des ATC-Antischleudersystems sogar während der Fahrt überwacht werden und der Wohnwagen auf dem Campingplatz per digitaler Wasserwaage mühelos ausgerichtet werden können.

Außerdem hilft auf den Camping- oder Stellplätzen das passende Rangiersystem dabei, Rückenschmerzen, Zerrungen oder „Einparkschäden“ zu vermeiden – mit diesen Helfern manövrieren sich auch große Wohnwagen fast wie von selbst in die richtige Position!

Fahrzeug vor Diebstahl schützen

Eine 100-prozentige Sicherheit vor findigen Langfingern gibt es nie, aber zumindest die Gefahr des „schnellen“ Diebstahls kann mit einfachen Mitteln deutlich reduziert werden:

Für Wohnwagen hilft oft schon ein stabiles Kupplungsschloss mit der passenden „Sicherheitskugel“, der ein Aufnehmen des Caravans per Haken verhindert. Zusätzlich können Schlösser an die Stützen angebracht werden.

Für Reisemobile können Radkrallen oder Teleskopstangen zum Einsatz kommen. Erstere verhindern das Wegfahren, letztere halten Fahrer- und Beifahrertür so zusammen, dass sie von außen nicht oder nur mit sehr viel Mühe geöffnet werden können.

Auch eine Alarmanlage, Griffe an den Einstiegstüren zu Caravan und Wohnmobil oder verstärkte Profile an den Fenstern schrecken den einen oder anderen Dieb, der auf schnelle Beute aus ist, eventuell ab.

Wichtige Dokumente gut verschlossen aufbewahren

Auch wenn alles unternommen wurde, um den Camper, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, von innen und außen zu sichern, sollten wichtige Dokumente, die nicht mit zum Strand und auf die Städtetour mitgenommen werden können, gut verschlossen aufbewahrt werden.

Hierfür bietet sich ein massiver Tresor an, der entweder verschraubt oder vollflächig verklebt in einem Stauraum des Fahrzeugs angebracht werden kann.

Rauch- und Gasmelder können Leben retten

Ob nun die Meldungen zu Überfällen mit „Narkosegas“, die besonders zu den Hauptreisezeiten immer wieder durch die Medien geistern, nun stimmen oder nicht – mit einem kombinierten Gasmelder ist man auf der sicheren Seite. Dieses Gerät warnt nämlich nicht nur vor den so genannten „Betäubungs-“ oder „K.O.-Gasen“, sondern auch vor den im Campingbereich üblichen Propan- und Butangasen.

Zusätzlich ist ein handelsüblicher Rauchmelder empfehlenswert, denn jeder Wohnwagen- und Wohnmobilbesitzer weiß, wie schnell diese Fahrzeuge in Flammen aufgehen können. Im Notfall entscheiden wenige Augenblicke über das Schicksal der Insassen.

Fahrräder sicher transportieren

Zu guter Letzt wollen auch die Fahrräder oder Motorräder sicher befestigt werden. Mit einem starken Zweiradträger oder einem Einzugssystem für die Heckgarage steht der uneingeschränkten Mobilität vor Ort nichts mehr im Wege!

Bitte beachten: In manchen Ländern (z.B. Spanien, Italien) muss „überstehende Ladung“, also auch ein Fahrradträger, mit Warntafeln gekennzeichnet werden. Die entsprechenden Bestimmungen sind unter anderem auf den Seiten des ADAC näher erläutert.

 

 

 

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