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AL-KO 13-Zoll-Chassis ermöglicht Garten- und Landschaftsbaubetrieben neue Möglichkeiten

Der Maschinentransport ist ein großer Zeitfaktor und immer mit größerem Aufwand verbunden. Besonders wichtig ist daher die Wahl des Transportfahrzeugs, das in einem angemessenem Verhältnis zum Transportgut stehen muss. Die Ladeflächen der gängigen Pritschentransporter in dieser Fahrzeugklasse sind räumlich begrenzt, landen in der Ladekapazität bei ungefähr einer Tonne und bieten maximal Platz für eine kleine Maschine, wie zum Beispiel einen Aufsitzmäher bzw. kleineren Rasentraktor. Müssen mehrere Geräte sowie Personen zusammen bewegt werden, ist ein Anhänger erforderlich. Dabei können weitere Probleme auftreten, die den Aufwand erhöhen können. So können bzw. dürfen jüngere Mitarbeiter mit Führerscheinklasse B viele der im Betrieb befindlichen Fahrzeuge nicht mehr oder nur noch mit Nachschulung auf eine höhere Führerscheinklasse fahren. Anhängergespanne sind schwieriger zu manövrieren und weisen größere Abmessungen auf, was gerade auf kleineren Baustellen, wie sie im Garten- und Landschaftsbau häufig vorkommen, nicht unproblematisch ist. Normale Pritschen lassen sich zwar mit Auffahrrampen beladen, doch birgt der hohe Auffahrwinkel manchmal eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle.

Die Abwägung all dieser Faktoren sowie die Erkenntnisse aus seinem Unternehmen veranlasste auch Sven Bartölke, Geschäftsführer des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Haltern und Kaufmann aus Wolfsburg, nach einer sinnvollen und effizienteren Lösung zu suchen. Dabei stieß er auf der letztjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover am Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge auf die Transporter-Tiefpritsche mit einem luftgefederten AL-KO Tandemchassis. Allein der erste Anblick ließ ihn erahnen, welches Potential dieses Fahrzeug birgt und so startete er zu Beginn dieses Jahres eine zweiwöchige Testphase.

Diese beiden Attribute kennzeichnen in aller Kürze einen wesentlichen Teil der konstruktionsbedingten Fähigkeiten, aber sie werden dem Gesamtpotential nicht gerecht. Das Ziel, das AL-KO – trotz eines aufwendigen Spezialchassis – verfolgt, ist die Senkung der Tonnenkilometerkosten. Das veranschaulicht das Fahrzeugkonzept sehr anschaulich. Denn auf das 13-Zoll-Chassis kann ohne Hilfsrahmen aufgebaut werden, wodurch sich eine niedrige Aufbauplattform und gleichzeitig Ladeflächen ohne Radkästen realisieren lassen. Darüber hinaus optimiert die Verlängerung des vollverzinkten Rahmens die Laderaummaße, so dass die von Schoon Fahrzeugsysteme aufgebaute Ladefläche ein erstaunliches Innenmaß von 3.640mm x 2.040mm x 400mm bietet. Bedingt durch die Tandem-Torsionslenker-Hinterachse und ihre 13-Zoll-Bereifung fallen die sonst störenden und platzraubenden Radkästen weg, womit eine niedrige und ebene Ladefläche zustande kommt. Damit kann der GaLa-Bauer zum Beispiel zwei John Deere EZTrak 425-Aufsitzmäher problemlos transportieren und hat trotzdem noch reichlich Platz für weitere Geräte wie Freischneider, Motorsensen, Laubbläser sowie Werkzeuge oder auch Baumaterial. Und dabei ist die bei Haltern und Kaufmann eingesetzte Pritsche „nur“ die 3,5-Tonnen-Variante. In der ebenso möglichen Ausführung mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,6 Tonnen ist eine Zuladung von bis zu 2100 kg erlaubt, so dass mehr Zuladung möglich ist. Dank der in diesem Fahrzeug verbauten optionalen AL-KO Air Premium X2 Vollluftfederung erzielt die Tiefpritsche in den Bereichen Ergonomie und Bedienfreundlichkeit bei Mitarbeitern von Haltern und Kaufmann weitere Pluspunkte. Mit nur einem Knopfdruck kann sie aus dem Fahrniveau variabel um bis zu rund 25 mm angehoben und bis zu rund 90 mm (achslastabhängig) abgesenkt werden. Die dadurch entstehenden Auffahrwinkel von 14º (abgesenkt) sowie 17º (angehoben) in Kombination mit der breiten, zweigeteilten Auffahrrampe erleichtern die Be- und Entladung um ein Vielfaches. Der kurze Radstand und die relativ kurze Überhangvariante machen das Fahrzeug überaus agil und sorgen mit tiefem Schwerpunkt und der gut austarierten Lastverteilung für eine hohe Fahrstabilität. Auch weniger geübte Fahrer beherrschen den Transporter inklusive Ladung ohne vorherige Einweisung.

All diese Vorteile und der positiven Eindruck seiner Mitarbeiter lassen Hr. Bartölke keine Chance. „Wenn ich den jetzt nicht kaufe, kriege ich Ärger mit meinen Angestellten“, erläutert er schmunzelnd. „Aber nicht nur deswegen wäre es eine gute Entscheidung,“ führt er weiter aus, „allein die Zeiteinsparungen durch den schnelleren Transport von Baustelle zu Baustelle, die größeren Nutzlasten plus der gleichzeitigen Mitnahme von bis zu drei Personen, die Kraftstoffeinsparungen und Unkompliziertheit in der Bedienung machen die Tiefpritsche zu einer lohnenden Anschaffung.“

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