|   Professionals  |   Kommentar schreiben

Damit der Anhänger nicht zum „Hänger“ wird…

ER ist eines der am häufigsten benutzten Transportmittel in den verschiedensten Branchen, wird aber meist sträflich vernachlässigt. Und genau das kann in gewissen Situationen gefährlich oder teuer enden. Damit der leichte Nutzanhänger nicht zum „Hänger“ wird, ist auch ihm gegenüber eine gewisse Aufmerksamkeit erforderlich.

Transport ist nicht gleich Transport

Der Transport von Mensch, Maschinen und Material von Baustelle zu Baustelle gehört im Arbeitsalltag eines Garten- und Landschaftsbauer oder in anderen Bausparten mindestens einmal am Tag zu den unumgänglichen Aufgaben. Das kleinste Transportrisiko entsteht dabei beim Mitarbeiter. Er sitzt, dank heutiger Sicherheitstechnik, gut angeschnallt sowie geschützt in entsprechenden Fahrzeugen und kommt so sicher zur Baustelle. Gleiches gilt leider nicht immer für die mitgeführten Lasten. Ist keine Ladefläche vorhanden oder stehen etwas größere Maschinen jenseits der 200 kg Grenze zum Transport an, dann kommen Anhänger in den verschiedensten Ausführungen zum Einsatz. Hierbei gilt es das Augenmerk nicht nur auf die Ladungssicherung zu legen, sondern gleichermaßen das Transportmittel im Blick zu halten.

Sicherheit sollte immer vorgehen!

Untersuchungen der Dekra, des TÜV sowie des ADAC haben in den letzten Jahren unerfreulicherweise gezeigt, dass zwar die Mehrheit der Anhänger eben auf den ersten Blick einen betriebsfähigen Zustand aufzuweisen scheinen, aber bei näherer Betrachtung jedoch technische Mängel auffallen, die meistens auf eine unzureichende Pflege oder die Ausstattung mit minderwertigen Komponenten zurückzuführen ist. Solche Anhänger können dann zu gefährlichen Situationen für Mensch und Material führen, welche grundsätzlich vermeidbar wären. Sicherheit sollte immer das oberste Gebot sein damit der Transport nicht außer Kontrolle gerät.

Knackpunkte

Für Alexander Broese, Architekt und Garten- / Landschaftsbauer aus Weiden im Hunsrück, ist der Sicherheitsaspekt keine Frage, sondern ein absolutes Muss, an dem auch nicht gespart werden darf. „Ich kaufe lieber Gutes, das länger hält auch wenn es teurerer ist und habe somit die Sicherheit, weniger Wartungsaufwand sowie eine Zeitersparnis.“, stellt er unumwunden fest. Neuralgische Punkte sind seiner Meinung nach insbesondere die Bremsen und das Stützrad. Um so erfreulicher war es für Ihn, dass er seinen Partenheimer 3,5 t Dreiseitenkipper mit Tandemachse im Rahmen eines Feldtests mit einigen wichtigen neuen Komponenten von AL-KO ausgerüstet bekam. So konnte er diese im alltäglichen Betrieb sozusagen auf Herz und Nieren testen.

Bremssicher

Der oft kolportierte Satz: „ Wer zuerst bremst, verliert!“ gilt definitiv nicht für das Fahren mit Anhänger. Ganz im Gegenteil ist es unter Last wichtig, dass die Bremse sofort anspricht, um den Anhänger in Gefahrensituationen sicher zu führen. „Normalerweise muss man mindestens einmal im Jahr in die Werkstatt, um die Bremse nachstellen zu lassen und somit die notwendige Bremsleistung zu gewährleisten.“, merkt Hr. Bröse an. „Diese Kosten in Höhe von gut 250 € fallen jetzt mit der selbst nachstellenden Bremse komplett weg.“ Die automatische Bremsennachstellung AL-KO Automatic Adjustment (AAA) Premium Brake 2361 ist speziell für den schwereren Gewichtsbereich bis 3.500 Kilogramm entwickelt. Ziel dieses Systems ist es, immer die bestmögliche Bremswirkung zu erreichen. Die Bremse stellt sich bei jeder Bremsung automatisch selbst nach, wodurch immer ein optimales Lüftspiel gegeben ist. Folglich sind die Bremsen immer perfekt eingestellt und das permanent über die komplette Lebensdauer der Radbremse hinweg. Beim Rückwärtsfahren hingegen wird die Nachstelleinrichtung durch die Rückfahrautomatik erst gar nicht aktiviert. Trotz automatischer Bremsennachstellung ist eine manuelle Nachstellung über das Stellrad nach wie vor möglich. Lustiger Nebeneffekt: Bei einer Verkehrskontrolle durch die Polizei, welche abseits einer Sicht- auch gerne eine Funktionsprüfung durchführt, führt das Bremssystem zu einem Aha-Effekt sowie einer kurzen Stehzeit. Auch der berüchtigte Auflaufstoß ist wie verschwunden, was sich positiv auf die Ladung auswirkt.

Unbeachtet, aber wichtig

Sie führen im Grunde genommen im wahrsten Sinne des Wortes ein Schattendasein, sind aber genauso wichtig wie die Bremse an sich – die Achsbowdenzüge. Bisher waren sie ungeschützt allen Witterungsbedingungen ausgesetzt und dass obwohl sie entscheidend an der Bremsfunktion mitwirken. Die neuen AL-KO Longlife – Bowdenzüge sind der logische Evolutionsschritt, um die Haltbarkeit zu erhöhen sowie die Funktionalität zu jeder Jahreszeit zu erhalten. Wie wird das erreicht? Ganz einfach durch eine „Schutzhülle“. Die metallverstärkte Innenspirale der Züge wird von einer Kunststoffummantlung aus PA 12 (Polyamid 12) geschützt. Dieser Werkstoff ist äußerst resistent gegenüber Salzwasser und auch anderen Medien. Darüber hinaus verläuft es in einer weiteren PVC-Hülle, die an den Übergangstellen mit einer passgenauen Elastomertülle versehen ist, sodass auch hier keine Fremdstoffe eindringen können. So sorgt eine relativ kleine Änderung für einen nachhaltigen, kostensenkenden und sicherheitserhöhenden Effekt.

Richtig abgestützt

Auch wenn es vielleicht im ersten Moment nicht so aussieht, so lasten in der Regel auf dem Stützrad enorme Kräfte, denn es ist neben den Achsen ein weiterer Druckpunkt über den das Anhängergewicht auf den Untergrund wirkt. Damit der Anhänger hier nicht einen sogenannten „Knickefuß“ macht, ist der Einsatz eines gut dimensionierten sowie kräftigen Stützrades absolut empfehlenswert. Für die Profianwendung wie im Falle des GaLa-Bauers kommt das Stützrad Profi 800 (260 x 65) als Vollautomat zum Einsatz. Es lässt eine statische Belastung von 800 kg zu und klappt nur per Kurbel selbst ein. Nach gut acht Wochen im Vollbetrieb zieht Alexander Bröse zum AL-KO Stützrad ein durchweg positives Fazit. Das Vollgummirad zeigt keinen Materialverschleiß und punktet durch eine ausgeklügelte, einfach Bedienbarkeit. „Dank der guten Gewindeübersetzung lässt es sich sogar einhändig bedienen, sodass man theoretisch mit der anderen Hand gleichzeitig die die Kupplung oder Feststellbremse betätigen kann.“, erläutert er begeistert. Er weist besonders darauf hin, dass das Rad auch im geladenen Zustand für ein problemloses, manuelles Verschieben des Hängers sorgt und dabei keine Anzeichen von Verbiegungen oder Überbelastungen zeigt. Ebenso gut durchdacht an dieser soliden Konstruktion sind die Abmessungen sowie die Positionierung des Schmierventils, also rundum ein sinnvolle Anschaffung.

Fast schon ein Sorglos-Paket

Abgerundet wird das Gesamtpaket mit einer sicheren Aufstiegshilfe, die beim Dreiseitenkipper naturgemäß nicht ihre volle Funktionalität zeigen kann und dem eigentlich obligatorischen Steckerhalter an der Deichsel, der ein Rumschlenkern sowie eine unnötige Verdreckung des Stromkabels verhindert. Alles in allem stehen die Anbauteile und Komponenten ganz im Fokus der Sicherheit sowie Langlebigkeit eines Anhängers und zeigt die Bedienung den ergonomischen Fortschritt.

 

 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertung vorhanden)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.